Barfuß

Seit ein paar Jahren habe ich das barfuß Laufen für mich entdeckt. Alles begann ganz langsam, ich tastete mich sozusagen erst einmal heran. Probierte und testete, ob das denn auch wirklich gehen kann. Doch es dauerte nicht lange und ich war begeistert. Die Erde so zu spüren, hat was 😉

Mittlerweile laufe ich auf allen Untergründen, Asphalt (weniger gerne), Feldern, Wiesen, im Wald und manchmal auch kurz auf Schotter- oder Steinwegen. Doch ich laufe nur dann barfuß, wenn mir danach ist und nur solange, wie ich mich dabei wohl fühle. Bei Temperaturen unter 10 °C ist es mir dann doch lieber, meine Füße mit Barfußschuhen zu schützen. Manchmal auch, wenn es wärmer ist, ich den Impuls habe, dass ich nicht ganz so bewusst unterwegs sein kann. Auch dann sind Schuhe die bessere Alternative. Denn barfuß Laufen hat sehr viel mit Bewusstsein und Da-Sein zu tun. Es geht darum, wahrzunehmen, was da ist und zu fühlen, ja sich führen zu lassen. Der innere Sensor warnt von allein, wenn es hinzuschauen gilt, weil ein Hindernis im Weg liegt. Bei mir funktioniert das einwandfrei 🙂

Barfuß laufen ist wie eine Fußreflexmassage, nur kostenlos 😉 … was da alles für Stellen „massiert“ werden, ich staune immer wieder. Es hat auf jeden Fall heilende und erdende Effekte. Ich genieße die Zeit vom Frühjahr bis Herbst, wenn ich wieder mit „freien Füßen“ unterwegs sein kann 🙂


In der letzten Zeit habe ich alle meine „normalen“ Schuhe aussortiert. Das geht einfach nicht mehr, denn meine Füße haben sich verändert. Und so kam ich zu verschiedenen Barfußschuhen:

Wildling– ich liebe sie 😉 !!!

Silberfuchs – ein Sommerschuh (der mit den roten Schnürsenkeln)

die Hellblauen- halbhoher Wanderschuh (die mintfarbenen Schnürsenkel)

Murmeltier – ein Winterschuh, gefüttert

Lupa – der zweite und wärmste Winterschuh mit Nordwolle und Membran, so bequem und lange wasserdicht. Habe ihn auf feuchten Wiesen und im Schnee ausgiebig getestet und bin begeistert! – Bild rechts


Senmotic – ein Sommer- und Übergangsschuh für nasse Tage (damit war ich auf dem Brocken, im April bei ca. 20°C, Schneeresten (Vorsicht rutschig!), 15 km Wanderung bergauf und bergab)


Leguano – mein erster Barfußschuh


Taucherstiefel – meine Entdeckung dieser Tage und meine „Rettung“ für alle Lebenslagen im Herbst und Winter. Damit laufe ich bis max. 10 °C, mehr wird zu warm, da keine Luftzirkulation. Verträgt auch leichten Frost und etwas Schnee, also unbedingt probieren, wenn du, wie ich, oft querfeldein unterwegs bist 😉


 

Werbeanzeigen