Dauerflutung zum Neumond

Es ist nicht wirklich verwunderlich, dass gestern genau das geschah: eine Dauerflutung an Energieströmen, die alles, aber auch wirklich alles erreichte und durchfloß.

Ich fühlte mich den ganzen Tag so was von müde, eine andere Müdigkeit als wenn ich zu wenig geschlafen hätte. Gleichzeitig kam ich mir vor, als ob ich wellenartig durch ein Feuer gezogen wurde. In den besagten Wellen begann ich so sehr zu schwitzen, dass ich meinte, alles wird aus mir heraus gespült, auch wenn das ein Widerspruch zu sein scheint – Feuer und heraus spülen. Doch es war weniger ein verbrennen als nasser Schweiß, der in diesen Momenten meinen ganzen Körper bedeckte. Und das hatte nicht unbedingt mit der äußeren Hitze zu tun, denn ich lag eh nur rum und gönnte meinem Körper Ruhe.

Trotzdem, es fühlte sich anstrengend an, andauernd so eine schweißtreibende Welle zu bekommen, gleichzeitig kaum die Augen offen halten zu können und dann noch innerlich eine gewisse Unruhe zu spüren. Irgendwann war der Tag dann vorbei und ich sank dankbar in einen tiefen Schlaf. Heilungsschlaf könnte man auch sagen. Ich war weit, weit weg und kam heute morgen kaum hoch bzw. nur schwer wieder zurück.

Das Diagramm zeigt, was geschah:

Als ich dann so einigermaßen munter war, nutzte ich die kühlen Morgenstunden für einen Spaziergang draußen. Und hier reflektierte ich noch mal, was ich gestern erfuhr, wie es sich anfühlte und was jetzt ist. Es kam das Wort: Sprungschanze. Ich sah mich auf einer Art Sprungschanze stehen, herunter blickend und zögernd überlegend, ob ich da jetzt echt springen soll. Da war keine Angst, eher dieses „nicht wissen wohin“, ein Gefühl von „völligen loslassen müssen“. Ich wusste, es geht nur weiter, wenn ich gehe, springe und mich einlasse, egal, ob ich sehe wohin, ob ich weiß, was als nächstes kommt oder ob ich einen Plan habe. Es geht nur, indem ich mich diesem Moment vollkommen hingebe, ja aufgebe …

Und da scheine ich gerade zu stehen. Das, was gestern großflächig geschah, wird Folgen haben. Im Außen ebenso wie im Innen. Es wird sich zeigen, was genau da heraus gespült wurde und was sich dadurch verändert. Eins weiß ich aber, dieser Monat hatte es erneut in sich und zusammen mit dem Juli haben wir eine Energiequalität erfahren, die uns alle ziemlich an Grenzen brachte, die uns „aufbrach“ und endlich die Mauern zum Einstürzen brachte, die noch ein letztes Korsett um uns legten. Das ist geschehen, wir spürten es tief in uns. Unsere innere Essenz wurde berührt und brachte uns dazu, dass wir uns tiefer erinnern als je zuvor. Nun darf das alles sortiert und integriert werden bzw. wir selbst dürfen uns darauf ausrichten, dass die Leichtigkeit und Freude aus unserem Leben nicht mehr verschwinden. Das bedeutet aber auch, dass wir achtsam schauen, was und wie wir leben wollen. Es heißt, vollkommen zu vertrauen und sich diesem Herbst, den nächsten Monaten weit zu öffnen und vertrauensvoll darauf einzulassen, was jetzt kommen mag.

Jeden von uns haben die letzten Wochen regelrecht heraus genommen. Es war, als ob eine zeitlang eine andere Zeitschiene gelebt wurde. Und jetzt geht es neu weiter, ganz neu irgendwie. Fragt mich nicht, wie … das kann ich nicht sagen 😉 … noch ist alles wie oben beschrieben, wenn man auf dem Sprungbrett steht und nicht weiß, wo genau man da hin springt. Doch da ich mich immer mehr auf das Jetzt ausrichte, wird sich zeigen, wohin dieses Jetzt mich und uns führen wird.

Zum heutigen Portaltag (und morgen ist noch einer) und einen Tag nach diesem hochintensiven Neumond heißt es wieder einmal, hinein fühlen, was geht, auf sich selbst achten und bei sich sein. Möglichst wenig vom Außen durcheinander bringen lassen, es kann so schon anstrengend sein, in der eigenen Spur zu bleiben. Bevor die Hitze vorbei ist, wird es heute und morgen weiter „zur Sache“ gehen, also: gib auf dich acht!!!

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Ein Gedanke zu “Dauerflutung zum Neumond

  1. Pingback: Ein neuer Monat – eine neue Zeit? – Im Leben unterwegs

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