Durch die Schwere hindurch

Ich bemühe mich gerade, meine Augen offen zu halten und einigermaßen denkfähig diese Worte zu schreiben. Fühle ich mich doch wie gerädert. Schon gestern morgen fiel das Aufstehen unendlich schwer, da hatte ich wieder diese „Komanacht“. Ich brauchte Stunden, um richtig in die Gänge zu kommen.

Das ging nicht mal im Garten und an der frischen Luft so richtig. War aber auch kein Wunder. Konnte man doch hier gestern zusehen, wie sich der Himmel veränderte und „man“ eine Art „Glocke“ oder Schicht „darüberlegte“. Nachmittags war er dann ganz „zu“, mit so einer milchig grauen Wolkenschicht, die garantiert nicht „echt“ war. Denn ich spürte, was das mit mir machte.

Schon am Morgen (da war noch wenig davon zu sehen), hatte ich das Gefühl, mich aus dem aufgewirbelten Energiegemisch heraus winden zu müssen und brauchte dafür viel Kraft. Auch später drückte es immer wieder von oben, so als ob all das Gelöste im Feld nicht weg konnte.

Das zum einen. Zum anderen spüre ich, dass gerade wieder mein Körper enorm zu arbeiten hat. Es ist, als ob dort jetzt all das ankommt, was in der letzten Zeit hier auf der Erde eintraf. Die Energieströme erreichen nun auch die letzten Zellen. Ich vibriere. Ich bin müde. Kann aber nicht durchgängig und erholsam schlafen. Ich bin unruhig. Manchmal fühle ich Traurigkeit, Aussichtslosigkeit und immer wieder die Fragen: Wo geht das hin? Was mache ich als nächstes? Wieso sieht mein Feld so leer aus?

Meine unteren Chakren arbeiten seit Tagen, der Solarplexus vibriert, mein Sehvermögen scheint immer wieder beeinträchtig, mein Reaktionsvermögen ebenfalls. Das merke ich daran, dass ich mich vermehrt irgendwo stoße, Dinge nicht sehe oder irgendwo davor renne. Alles in allem eine fordernde Zeit, die für mich nichts mit erholsamen Sommertagen zu tun hat. Ja, es gibt so Momente, wo dies spürbar ist. Doch die letzten Tage waren so ganz anders. Eigentlich seit dem Vollmond letzte Woche. Seitdem rumort es auf so vielen Ebenen, da draußen und in mir drin. Eure Rückmeldunge bestätigen, dass es uns allen ähnlich geht.

Keiner weiß so recht, wie weiter. Alle sind dabei, sich an das tiefe Vertrauen in sich zu erinnern. Wir versuchen, in der Natur aufzutanken, doch auch hier fühle ich gerade wenig, was mir Kraft gibt. Oder besser weniger, als gewohnt. Bei uns ist alles so verdorrt, so fast trostlos zu nennen, weit entfernt von blühender und grünender Fülle.

Auch die sich stets wiederholenden astrologischen Aussagen, das jetzt diese oder jene Konstellation sei und endlich ein neuer Zyklus beginnen würde (z.B. für Partnerschaften oder andere Themen), mir ist eher, als wiederhole sich das alles ständig. Und es ist, als ob wir auch dadurch nur abgelenkt würden. Ich empfinde es eher so, dass das, was jetzt ist, dieses Jahr so vollkommen anders schwingt. Manchmal löst sich die Zeit richtig auf und ich habe Mühe, den Tag zu bestimmen. Dann wieder ist alles so zäh, dass ich meine, es bewegt sich nichts. Oder es zeigt sich schon die Führung, dann geht es richtig leicht.

Es ist anders, sehr anders und wir wissen nicht wirklich, wo es uns hin führt. Die kleinen Schritte, die wir gehen, sind uns manchmal zu klein. Wir erwarten die Dinge schneller, anders. Doch es ist alles ein sich Ent-Wickeln, was eben dauert. Ja, ich weiß! Doch manchmal bin ich eben auch frustriert und ungeduldig. Manchmal mag ich einfach nicht mehr so. Ich will einfach leben, leicht und froh! Nur gelingt das eben noch nicht immer. Irgendwer „stellt mir dann ein Bein“, damit ich innehalte und noch einmal hinschaue oder mein Körper meint, es sei jetzt Ruhezeit … nicht schon wieder!

Zeiten, die fordern, die uns einiges abverlangen, die seltsam schwingen, die anders sind. Es sind Zeiten, wo viel Schwere, Altes, Gelöstes heilen möchte, wo wir mithelfen (unbewusst), dass es weiter geht. Es sind Zeiten, in denen es Menschen braucht, die da sind, die aussprechen, was ist, die sich gegenseitig stärken und erinnern. Das ist gerade wichtiger denn je, finde ich! Deshalb auch noch mal danke an euch, die ihr hier kommentiert, mir Mails oder Nachrichten schickt, vielen Dank! Auch ich brauche das ab und zu 😉

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12 Gedanken zu “Durch die Schwere hindurch

  1. Guten Morgen☀️.. ich empfinde es ähnlich. Es wiederholt sich alles… allerdings empfinde ich die Wiederholungen der alten Themen als viel abgeschwächter.. es wird sanfter und leichter. Für mich ist es ein herausfließen der alten Strukturen- Schicht für Schicht.. Anstrengend ist es jedoch nach wie vor für meinen Körper und ich kann mir vorstellen, dass es noch eine ganze Weile so bleibt.

    Liebe Umarmung
    Yvonne 😘

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    1. Liebe Yvonne, so ähnlich nehme ich das auch wahr. Dieses Herausfließen triggert einfach noch mal Altes an, manchmal nimmt man es auch nur am Rande wahr. Mir machen derzeit einfach die körperlichen Symptome zu schaffen …

      Danke für deine Umarmung ❤

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  2. Hallo liebe Heike,
    bei mir ist das ähnlich. Die Nächte sind manchmal richtig gut und dann wieder liege ich wach, an träume kann ich mich so gut wie gar nicht erinnern. Ich habe das Gefühl dass sich bei mir innerlich was verändert, was das ist, weis ich im Moment noch nicht so genau… Tagsüber ist es meistens nach der Mittagspause, dass ich dann müde und so „schwer“ werde, nur kann ich mich nicht hinlegen und Ruhe geben, da ich als MFA in einer Praxis arbeite… Ich gleiche das dann immer zuhause mit Energiearbeit und Meditationen aus…
    Halte durch, ab Herbst soll es um einiges leichter bzw. anders werden 😉
    Alles Liebe für Dich
    Iris 🙂

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  3. Katja

    Hallo Heike,
    deine Worte sprechen mir aus der Seele und endlich fühle ich mich wieder, zwischen all dem Juchu-Palaber und alles ist rosa, verstanden.
    Ich fühle mich wie gerädert und weiß teilweise gar nicht mehr wo mir eigentlich der Kopf steht, geschweige denn wenn ich bin oder wo oder überhaupt. Ich fühle mich umhergerissen, zerteilt und wieder zusammengesetzt. Noch manchmal etwas ängstlich und dann wieder heiter, auch das spiegeln meine Träume wieder. Und ich merke, dass ich wahnsinnig ungeduldig bin! Ich weiß nicht so recht woher das kommt.. es ist so ein inneres: geht’s bald mal los? ich warte schon ewig! Ohne zu wissen was ich damit eigentlich meine, denn niemand weiß was als nächstes kommt. Aber viele scheinen eine Ahnung zu haben (wie einen Ruf), dass ETWAS passieren wird und wir, die diese Ahnung haben, haben von „bald“ die Schnauze manchmal voll. Aber im durchhalten sind wir denke ich ja schon gut erprobt und so werden wir das auch weiterhin. Pass auf dich auf, liebe Heike und danke für deine Worte, sie haben mir heute sehr geholfen!

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  4. Alex Adam

    Ich weiß nicht wie viele Menschen diese starken Aufstiegssymptomen aushalten müssen. Aber ich hoffe es sind genug, denn dadurch nähern wir uns dem Ende unserer harten Mission die Eigenschwingung und die Schwingung von Mutter Erde ausreichend zu erhöhen immer schneller. Ich habe seit mindestens 2013 mit diesen starken immer wiederkehrenden Aufstiegssymptomen zu tun. Es gibt Wochen, wo es ganz heftig ist mit durchgehenden Schlafunterbrechungen, luziden Träumen, starken vibrieren besonders in den Beinen und Armen, starken Herzklopfen und gleichzeitigen starken Muskelverspannungen. Dieses Jahr ist es so heftig wie nie zuvor. In den Jahren zuvor gab es mehr Pausen zum Erholen zwischen diesen starken Energiewellen. Aber ich merke seit Monaten kaum Verschnaufpausen mehr. Mein Körper ist dauererschöpft, aber es gab trotzdem Tage dazwischen, wo ich ein bisschen mehr Energie hatte.
    Ich merke auch, dass wenn der Himmel bedeckt ist die Symptome ein bisschen nachlassen.
    Deswegen bitte ich Gaia immer um Wolken, weil diese zum Beispiel mein Herzklopfen reduzieren.
    Ab dem Herbst müsste es wieder erträglicher werden, so war es zumindest in den Jahren davor.

    Alles Gute und viel Kraft uns allen

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    1. Katja

      Ich fühle mit dir, auch wenn ich diese *Reise* noch nicht so lange mache. Im Grunde erst 1 1/2 Jahre, zumindest bewusst. Ich wurde plötzlich irgendwie aktiviert und dann ging alles ganz schnell, aber so schnell wie es auch ging so ist es doch besonders jetzt sehr extrem, sodass mir zwischenzeitlich sogar richtig schwindlig war und ich aus dem vielen schlafen und träumen kaum noch rauskomme. Alles fühlt sich so drückend an. Innen von der Energie her, wie außen vom Wetter her. Ich versuche viel mehr zu trinken, was etwas hilft. Auch dir viel Kraft weiterhin!

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  5. Sun Shine

    Durch Zufall bin ich auf diesen Blog gekommen, liebe Heike.
    Ich bin so froh, deine Befindlichkeiten und Gefühle und all die Kommentare zu lesen. Mir geht es ganz genau so und ich habe an manchen Tagen schon die Hoffnung verloren.
    Meine extreme Müdigkeit und die Schmerzen in den Muskeln sind so stark, dass ich fast nicht mehr weiß, wie ich damit umgehen soll. Geld-Thema ist bei mir auch ganz groß, gefühlt hatte ich noch nie weniger Geld als im Moment.
    Ich habe meinen Arbeitsplatz gekündigt, weil ich dort einfach nicht mehr sein konnte. Jetzt werden die Energie aber dummerweise immer stärker und ich „leide“ so sehr darunter, dass es mir alle Kraft für einen Neuanfang raubt. Ich fühle mich so gefangen, so ausgeliefert, habe Existenzangst.
    Was noch dazukommt ist, dass die ganzen Channelings u.ä. einen immer wieder auffordern, „tu endlich was“ oder „jetzt ist die Zeit…“ usw. Das setzt mich total unter Leistungsdruck, darum habe ich aufgehört diese Dinge zu lesen. Ich fühle mich wie in einer Blase, mein ganzes Leben bleibt stehen, die Menschen um mich herum leben scheinbar wie immer und haben überhaupt keine Probleme mit Müdigkeit, Geld, usw.
    Auch fehlen mir Visionen für meine Zukunft, da zeigt sich nichts, und ich schaue und spüre wirklich hin.
    Kann mir jemand erklären, warum einige so „leiden“ müssen und andere nicht?? Vielleicht habe ich die Info verpasst oder ich habe sie nicht verstanden.
    Mein Umfeld verdreht schon die Augen, wenn ich über meinen „Zustand“ spreche.
    Herzliche Grüße und viel Kraft an Alle!!

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    1. Liebe Sun Shine, erst einmal willkommen auf meinem Blog!!! Schön, dass du hierher geführt wurdest 😉

      Ich habe dir schon eine Antwort in meinem neuen Text gegeben (und dich dort zitiert, ich hoffe, das ist ok?). https://imlebenunterwegs.wordpress.com/2019/08/23/schnelle-energie-und-schwingungswechsel/

      Du bist mit deinem Empfinden keinesweg allein. Es sind gerade Zeiten, wo sich alles erneut zu verstärken scheint und wir manchmal den Eindruck haben, dass alles bisherige umsonst war. Wenn man sich dauernd „da unten“ wieder findet oder der Körper heftig schmerzt, stellt man sich schon die Frage, wozu das Ganze? Warum so heftig und nicht sanft?
      Allgemeingültig gibt es keine Antworten, da jeder diese Transformation anders wahrnimmt, doch wir finden uns zum Glück immer in bestimmten Texten oder Aussagen wieder. Auch meine Worte sollen und wollen Mut machen, durchzuhalten und zu erkennen, dass wir alle trotzdem gemeinsam auf dem Weg sind.

      Schau bitte, was und wer dir in deinem Umfeld gut tut! Es trennen sich jetzt auch viele Wege, weil es an der Zeit ist, dass jeder genau auf seinem Seelenweg weiter geht … du wirst neue Resonanzen aussenden und somit weitere Veränderungen erkennen. Ganz wichtig: nicht mit anderen vergleichen!!! Ist nicht einfach aber hilfreich 🙂

      Sei lieb gegrüßt!
      Heike

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      1. Sun Shine

        Liebe Heike,
        lieben Dank für deine Worte!! 😊☀️💐 (Und es ist absolut ok, wenn du mich zitierst. Es steht ja sowieso schon im Kommentar.)
        Ich habe deinen neuen Text gelesen und auch der tröstet mich ungemein. Auch ich habe ab und an unheimlichen Hunger, der scheinbar durch nichts zu stillen ist. Das macht sich auch auf der Waage bemerkbar. Und dein Gefühl im Moment so nirgends richtig zu sein, kenne ich auch. Und … welchen Tag haben wir heute?? Träume und Tränen, ohne scheinbaren Sinn.
        Ich umarme dich aus der Ferne!
        Herzlichen Dank auch an alle, die ihre Befindlichkeiten und Gedanken hier teilen und die Kommentare der anderen Leser so respektvoll behandeln. ❤️️

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