Ich sage „ja“ zu mir

… und übernehme die Verantwortung für mein Leben! Das beschäftigt mich gerade sehr und hat sich in den letzten Tagen immer mehr „hoch geschaukelt“. Es geht dabei darum, mein Leben erneut anzuschauen und die Dinge, die noch nicht passen, zu verändern.

Manchmal warte ich noch zu sehr auf Fügungen oder meine, es muss sich schon „richtig“ zeigen, wenn eine Veränderung dran ist. Doch ist dem so? Was, wenn ich eher der Gleichförmigkeit, der Gewohnheit, ja der Bequemlichkeit verfallen bin und deshalb alles so lasse? Was, wenn ich mich scheue, schon wieder was zu verändern und deshalb bleibe, wo ich bin?

Es sind für mich weiterhin sehr intensive Tage. Die Feiertage gingen dabei recht harmonisch vorbei, ich kam mir vor, als ob ich eine energetische Stufe höher schwang (oder woanders unterwegs war) und deshalb all diesen Lärm im Außen und die traditionspflegenden, betrunkenen Männer meines Dorfes kaum wahrnahm. Das war echt gut. So war ich in meinem Feld, viel im Garten und wieder mal dabei, aufzuräumen. Dies scheint ja in diesem Jahr echt das Thema zu sein: aufräumen. Im Innen. Im Außen. Alles, was liegen gebleiben ist. Dinge von anderen. Die eigenen. Und alles, was eben nicht mehr ins eigene Leben passt, sich überholt hat oder einfach nicht mehr benötigt wird. Und so wird neuer Raum frei, auch das zum wiederholtem Male …

Vielleicht hat ja dieses Aufräumen mit dazu beigetragen, dass ich mich gerade in dieser Stimmung befinde, wo ich hinterfrage und mich frage, warum ich nichts ändere, wenn Dinge nicht mehr passen? Ja, warum? Weil ich einmal eine Absage bekam? Weil ich meinte, darin ein Zeichen zu sehen? Weil ich mich damals sofort wieder klein fühlte und in dieses System der „vom Jobcenter abhängigen“ hinein gepresst sah. Weil ich dachte … so, wie ich jetzt lebe, sei ich sicher …

Sicher – wovor? Sicher, durch was? Diese Illusion der vermeintlichen Sicherheit sprengt sich eben genauso auf wie manch andere Illusion. Und das ist echt gut so. So kann ich nämlich erkennen und etwas verändern. So kann ich in mich gehen und mich fragen, was ich denn wirklich will … wie ich leben will, was mir wichtig ist, was jetzt dran ist … und ich darf erkennen, es gibt immer mehr ein sowohl – als auch … nicht mehr nur entweder – oder. Und das befreit ungemein! Wenn nämlich viel mehr möglich ist, als ich bisher sah und mir zugestand, warum das dann nicht tun? Warum nicht erneut springen und eine weitere Lebensveränderung willkommen heißen? Warum sich nicht dafür öffnen, dass „die Lösung schon da ist“, wie meine Krafttierkarte, das Eichhörnchen, heute sagte …

Manchmal braucht es seine Zeit, bis man sich selbst erkennt und sieht, wie man so tickt. Manchmal verwirren aber auch all die Meinungen des Außen, die Botschaften und sonstigen Dinge, ja, manchmal vertraut man eben zu sehr dem anderen, nur nicht sich selbst. Und schon bleibt alles, wie es ist, obwohl man eben nicht rundum das eigene Leben führt, obwohl man sich anpasst, der Bequemlichkeit wegen Dinge über sich ergehen lässt, die einen eigentlich schon lange antriggern und immer wieder darauf hinweisen, dass es Zeit ist, etwas zu verändern, so richtig! Jetzt! Mutig! Trotzdem! Egal, was andere sagen. Egal was die Angst einen einflüstert. Egal, was an Zweifeln hochwabert.

Veränderung ist nie so, dass alles bleibt, wie es ist. Veränderung bringt immer Bewegung in die „stehende Suppe“, ob man nun will oder nicht. Veränderung kann auch echt weh tun, wenn man nämlich Menschen gehen lassen muss oder Orte verlässt oder einfach das Gewohnte aufgibt …

Doch Veränderung bringt auch frischen Wind und neue Kraft und … einen weiter auf seinem Weg!

Es brauchte gerade all diese Wotre, damit ich selbst zu meiner gewünschten Veränderung stehe und diese jetzt auch bewusst, aktiv und kraftvoll angehe 🙂 … was für Zeiten 😉


Ich freue mich über jede Spende, die meine Blogarbeit wertschätzt, danke! 🙂

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Ein Gedanke zu “Ich sage „ja“ zu mir

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